17. September 2019 - Allgemein

Einsatzkräfte sind Rückgrat und Kapital des Katastrophenschutzes

Gemeinsame Pressemitteilung von Landkreis und Kreisfeuerwehrverband

Marburg-Biedenkopf – Als sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ihren langjährigen und engagierten Dienst haben der Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Kreisfeuerwehrverband Marburg-Biedenkopf Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes und Funktionsträger ausgezeichnet. Landrätin Kirsten Fründt und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer überreichten an rund 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Katastrophenschutzmedaillen des Landes, Orden und Ehrenzeichen.

Besondere Auszeichnungen erhielten dabei Gotthard Grün (Ebsdorfergrund), Uwe Segendorf (Stadtallendorf) und Reiner Horak (Gladenbach). Gotthard Grün wurde mit dem Goldenen Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet. Uwe Segendorf und Reiner Horak erhielten das Ehrenkreuz in der Ordensstufe „Silber“. Damit werden die hervorragenden Leistungen und der genauso langjährige wie vielseitige Einsatz der nun Geehrten ausgezeichneten, die sich auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Funktionen für das Feuerwehrwesen verdient gemacht haben

„Die Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache stellen und die anpacken, wenn die Not groß ist, verdienen nicht nur Dank sondern auch Respekt und öffentliche Anerkennung“, betonte die Landrätin am Freitag im Marburger Landratsamt. Das aktive Ehrenamt in den Hilfsorganisationen des Katastrophenschutzes sei eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements. „Diese Menschen, die sich nicht wegducken und auch nicht wegsehen wenn es gilt, investieren nicht nur viel Zeit sondern oft genug auch die eigene Gesundheit oder das eigene Leben, um die Grundrechte anderer Menschen zu garantieren“, hob die Landrätin hervor.

„Insbesondere bei Großschadenlagen oder eben auch bei Katastrophen zahle sich die ehrenamtlich getragene Gefahrenabwehr, die zudem dezentral organisiert ist, aus. Die Einsatzkräfte sind Rückgrat und Kapital des Katastrophenschutzes“, unterstrich Kreisbrandinspektor Lars Schäfer.

58 ehrenamtliche Katastrophenschutzhelfer der Feuerwehr, der Technischen Einsatzleitung des Kreises, des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK), der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) und des Technischen Hilfswerks (THW) erhielten für zehnjährigen aktiven Dienst die Katastrophenschutzmedaille des Landes Hessen in Bronze. 8 Mal überreichten Landrätin und Kreisbrandinspektor diese Medaille in Silber an Helferinnen und Helfer, die seit 25 Jahren im Dienst sind. Vier Einsatzkräfte engagieren sich sogar schon seit 40 Jahren und erhielten die Medaille in Gold.

Den Verdienstorden des Kreisfeuerwehrverbandes Marburg-Biedenkopf in Bronze erhielten 2 ehrenamtliche Einsatzkräfte für mindestens zehn Jahre andauerndes Engagement auf einer der Ebenen des Kreisfeuerverbandes – also etwa als Mitglied des Vorstandes des Kreisfeuerverbandes oder einer der Unterabteilungen, als Mitarbeiter des Kriseninterventionsdientes (KID), als Leiter einer Feuerwehr und damit Mitglied des Verbandsausschusses, als Kreisausbilder für Feuerwehrleute oder als Kreisbrandmeister.

Der Verdienstorden des Kreisfeuerwehrverbandes Marburg-Biedenkopf in Silber für mindestens 15-jähriges Engagement wurde am Samstag ein Mal verliehen. Den Verdienstorden des Kreisfeuerwehrverbandes Marburg-Biedenkopf in Gold für 25-jährige Tätigkeit erhielt ein Feuerwehrmann.

21 Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes können zudem die Anerkennungsprämie des Landes für 10, 20, 30 oder Jahre andauerndes Engagement im Katastrophenschutz beantragen. Das Land zahlt für zehnjähriges Engagement 100 Euro, für 20 Jahre 200 Euro, für 30 Jahre 500 Euro und für 40 Jahre 1.000 Euro.

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